Presse

13.07.2016 | Die Tagespost

Die Familie ist der Kern aller Sozialordnung

„Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) und das Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V. (IDAF) haben nach Mainz eingeladen zu einem Seminar mit Multiplikatoren aus ganz Deutschland über „Zuwanderung: Wie ist Integration möglich? Gegensätzliche Familienbilder und ihre gemeinsame Zukunft“. (…)

Der Journalist, Buchautor und Publizist Hugo Müller-Vogg behandelt die Frage „Einwanderung in eine offene Gesellschaft, was heißt das eigentlich?“ Er hat einen skeptischen Blick auf die Integrationschancen der Neuankömmlinge. Die Zahl der Flüchtlinge ist einfach zu groß. Deutschland organisiert Einwanderung nicht. Deutschland nimmt passiv Einwanderung auf. Es hat kein Leitbild dafür, doch ein Leitbild ist dringend nötig. Das Bild des Schmelztiegels aus den USA hält Müller-Vogg für obsolet. Hispanische und italienische Einwanderer zum Beispiel leben in den USA nach wie vor innerhalb ihrer eigenen Parallelgesellschaften. Der Multikulturalismus ist gescheitert. Müller-Vogg weist darauf hin, dass die Mehrheit der Flüchtlinge schlecht gebildet ist. Er kritisiert die Euphorie bei der Wirtschaft, die die Zuwanderer als Arbeitskräfte begrüßte. Doch bis Juni 2016 haben die 30 DAX-Unternehmen nur 54 Flüchtlinge eingestellt, 50 davon die Post. Er fordert deshalb Ehrlichkeit in der Debatte. Es muss klargemacht werden, dass es humanitäre Gründe waren, weshalb im September 2015 so viele Flüchtlinge in Deutschland aufgenommen wurden. Das gerade verabschiedete neue Integrationsgesetz sieht Müller-Vogg als einen guten Anfang. Er schließt mit einem Zitat von Erwin Teufel, dem früheren Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg: „Politik beginnt mit der Betrachtung der Wirklichkeit.“ Das soll auch für die Flüchtlingspolitik gelten.“ (…)

Quelle: „Die Tagespost“, Würzburg, 13. Juli 2016



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