Presse

17.09.2012 | WirtschaftsWoche

Dicke Luft in Krekes Duftimperium

Der Oetker-Konzern steigt bei Douglas aus und verkauft seine Anteile an den Finanzinvestor Advent. Dieser ist seinem Plan einer Übernahme damit wieder ein Stück näher gekommen. (…)

Zumindest eine Anekdote, die Jörn Kreke dem Publizisten Hugo Müller-Vogg in dessen 2010 erschienenem Interviewbuch "Die Douglas-Story" anvertraute, dürfte aber auf wenig Begeisterung bei den Eklöhs gestoßen sein. Demnach hatte Krekes Vater Herbert Eklöh senior im Frühjahr 1969 eigentlich seinen Adoptivsohn Herbert Eklöh junior zum Nachfolger erkoren. "Ich war schockiert", ließ sich Kreke in dem Buch zitieren. "Herbert Eklöh junior konnte es nicht, und alle wussten das." Kreke kündigte damals prompt seinen Rückzug aus dem Unternehmen an, Eklöh junior verzichtete daraufhin auf den Chefsessel, und Kreke übernahm den Posten. Zwar ist das Gerangel schon Jahrzehnte her, für die Eklöh-Fraktion bleiben die Aussagen indes wenig schmeichelhaft. Auch die Bemerkung Krekes, dass man Sven Eklöh, Chef der Douglas-Süßwarentochter Hussel, "die Liebe zu Süßwaren schon von Weitem ansehen kann", soll nicht überall für Freude gesorgt haben.

Im Buch enthüllt der Douglas-Veteran auch seine eigene Exit-Strategie für den Fall der Fälle. "Wenn Großaktionäre das Sagen hätten, die uns ins Schuldenmachen treiben würden oder kein Verständnis für unsere Firmenkultur hätten", so Jörn Kreke, "dann würde ich mich verabschieden und sagen: Macht es alleine."

Quelle: WirtschaftsWoche Nr. 38 vom 17. September 2012



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