Presse

25.09.2012 | Süddeutsche Zeitung

Douglas: Neues Make-up

„Es sollte keines dieser üblichen Jubelbücher werden, wie sie Manager mitunter gerne über sich schreiben lassen. So ein Werk, in dem ihre Großtaten blumenreich beschrieben werden und Misserfolge gar nicht vorkommen.

Jörn Kreke, langjähriger Chef der Handelsgruppe Douglas, hatte andere Vorstellungen, als er sich im Sommer 2009 - kurz vor seinem 70. Geburtstag - mit dem Publizisten Hugo Müller-Vogg traf und aus seinem Leben erzählte. Heraus kam ein interessantes Zwiegespräch, das im Jahr darauf unter dem Titel "Die Douglas-Story" veröffentlicht wurde. Darin gesteht der Patriarch auch Fehler ein, erzählt von Misserfolgen. Und er räumt ein, dass auch in der Familie Kreke, die seit Jahrzehnten eine Handelsgruppe mit heute mehr als 23000 Mitarbeitern dirigiert, nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen herrschte.

Das war noch nicht die ganze Geschichte - das vielleicht entscheidendste Kapitel wird gerade geschrieben. Der Konzern mit seinen Parfümerien (Douglas), Buchgeschäften (Thalia), Schmuckläden (Christ), Süßwaren-Filialen (Hussel) und Modeshops (Appelrath-Cüpper) steht vor der wichtigsten Weichenstellung in der Firmengeschichte. Die Eigentumsverhältnisse werden neu geordnet. Weil die Familie, die knapp 13 Prozent der Anteile besitzt, derzeit wenig sagen will, wie es mit Douglas weitergehen könnte, gewährt nur die Lektüre tiefere Einblicke in die Philosophie des Patriarchen.“ (…)

Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 25. September 2012



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