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28. August 2016

Burkaverbot und Konserven im Keller: Was sorgt wirklich für mehr Sicherheit?

Wasser, Nudeln, Taschenlampe – Schlagworte, die für eine zum Teil bizarre Debatte stehen: Die Frage über Sinn und Unsinn des „Hamsterns“ von Überlebensmitteln in unsicheren Zeiten dominierte tagelang die Diskussion über das neue Konzept zur „zivilen Verteidigung“ von Bundesinnenminister de Maizière. Die einen loben den Realitätssinn, andere kritisieren das „Timing“ des CDU-Politikers, sprechen von Panikmache und unterstellen populistische Profilierungsversuche vor den anstehenden Wahlen. Fakt ist, dass die Themen Zivilschutz und Innere Sicherheit über Jahre vernachlässigt oder verdrängt wurden. Als Gefahr sieht die Bundesregierung heute vor allem „hybride Konflikte“, bei denen staatliche oder nichtstaatliche Akteure mit einer Mischung aus Cyberattacken, Propaganda, Anschlägen und militärischen Mitteln angreifen könnten.

Angesichts der vergangenen Terroranschläge auch in Deutschland wird die Sicherheitsdebatte leidenschaftlich, manchmal schrill geführt - über ein Verbot der Vollverschleierung, über Passentzug und schnellere Abschiebung für „Gefährder“ oder einfach mehr Polizisten. Fest steht: Die Zahl der Deutschen, die Terrorismus, Gewalt und Verbrechen befürchten, ist spürbar angestiegen. Zentrale Fragen sind unter anderen: Welche Bedrohungsszenarien sind realistisch? Was hilft wirklich gegen den Terror? Was ist Panikmache, was reine Symbolpolitik? Profitieren nicht vor allem rechte Parteien von einer teilweise sehr populistisch geführten Debatte? Was macht Angst vor Terror mit uns?

Darüber diskutiert Jörg Schönenborn, Programmdirektor WDR-Fernsehen, am Sonntag im ARD-Presseclub mit diesen Gästen:

- Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung
- Markus Ackeret, Neue Züricher Zeitung
- Bascha Mika, Frankfurter Rundschau
- Hugo Müller-Vogg, Publizist

Presseclub am Sonntag, 28. August 2016, 12:00 Uhr



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