Presse

20.12.2011 | dpa

Wulff bleibt in Bedrängnis - Wirbel um Buch-Werbung

Bundespräsident Christian Wulff bleibt in
Bedrängnis. Nach dem Wirbel um einen 500 000-Euro-Kredit und Ferien bei vermögenden Freunden wurde jetzt bekannt, dass der Unternehmer Carsten Maschmeyer 2008 eine Anzeigen-Kampagne für ein Wulff-Buch bezahlt hat. (…)

In dem Interview-Buch mit dem Titel «Besser die Wahrheit»
beschreibt der heutige Bundespräsident sein privates und politisches Leben. Ein Sprecher Maschmeyers bestätigte am Montagabend einen Bericht der «Bild»-Zeitung, wonach der Finanzunternehmer für das Buch rund 42 700 Euro ausgegeben hat. Die Annoncen warben im Herbst 2007 während des Landtagswahlkampfs für das Werk.
 
Der Hamburger Verlag Hoffmann und Campe bestätigte, dass
Maschmeyer die Werbekampagne für das Buch mitfinanziert hat. «Der damalige Geschäftsführer bei Hoffmann und Campe, Manfred Bissinger (ausgeschieden 2010), hatte Herrn Maschmeyer persönlich um diese Hilfe gebeten», erklärte der Verlag am Dienstag auf Anfrage. Angaben über die Höhe der Werbemittel von Maschmeyer wollte der Verlag nicht machen. Bissinger hat für das Buch «Besser die Wahrheit»
(2007) selbst ein politisches Essay über Wulff geschrieben.
 
Das Autorenhonorar für den Gesprächsband sei ausschließlich an Wulffs Co-Autor Hugo Müller-Vogg gegangen. Der damalige
Ministerpräsident, der in dem Buch auf Fragen von Müller-Vogg
antwortet, habe kein Honorar erhalten. Müller-Vogg sagte der
Nachrichtenagentur dpa, auch er habe von der Finanzierung durch Maschmeyer nichts gewusst. (…)

Quelle: dpa vom 20. Dezember 2011



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