Presse

11.08.2009 | Neue Osnabrücker Zeitung

Das Drehbuch für die Wende



Der Mann, sonst fixiert auf Fakten, versucht es mit Fiktionen. Hugo Müller-Vogg, bis 2001 Mitherausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und heute unter anderem Kolumnist
bei der „Bild“-Zeitung, entwirft ein „Drehbuch für die rot-rot-grüne Wende“.

Die Story beginnt am 27. September 2009, dem Tag der Bundestagswahl, und endet Ende 2010 nach dem Platzen einer erneuten Großen Koalition mit der Bildung einer Regierung unter Kanzler Frank-Walter Steinmeier (SPD). Der Linke Gregor Gysi wird Innenminister, der Grüne Jürgen Trittin besetzt das Außenressort. „Ein Horrorszenario“, stöhnt CSUMann Peter Ramsauer bei der Buchvorstellung.

Gysi spricht von „amüsanter Sonntagnachmittagslektüre“. In der Tat wechselt der Autor nach Büchern über Bundespräsident Horst Köhler, Kanzlerin Angela Merkel,
Ministerpräsident Christian Wulff und Bahnchef Hartmut Mehdorn (bei allen handelt es sich um Interviews) zum Polit-Krimi. Die Nachrichten, Reden und Dialoge sind erfunden, die handelnden Personen real.

Ob Müller-Voggs Drehbuch Wirklichkeit wird? Witzig ist es allemal.

Aus: Neue Osnabrücker Zeitung vom 11.08.2009



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