Presse

18.01.2011 | Badische Neuste Nachrichten

Deutschland von A-Z


Müller-Voggs unterhaltsamer Querschnitt

Karlsruhe. Am vergangenen Freitag fand der traditionelle Neujahrsempfang der Jungen Union (JU) Karlsruhe im vollbesetzten Gartensaal des Karlsruher Schlosses statt, bei dem diesmal der bekannte Publizist, Dr. Hugo Müller-Vogg, die Festrede hielt. (…)

Anschließend hielt Dr. Müller-Vogg seinen Vortrag mit dem Titel “Mein Deutschland-ABC: Von A wie Afghanistan bis Z wie Zukunft”. Hierbei machte er in unterhaltsamer Weise einen Querschnitt durch die aktuellen Tagesdebatten in Deutschland. Angefangen beim Afghanistan-Einsatz, der in der Bevölkerung zwar nicht populär sei, aber unser Leben in Europa sicherer gemacht habe, machte er klar, dass man sich jetzt nicht mit Forderungen nach immer ambitionierteren Abzugspläne überbieten dürfe, da dies das bisher Erreichte gefährden würden. Weiter ging es im Bereich Bildung: Das deutsche Schulsystem sei entgegen vieler Behauptungen sehr wohl durchlässig und das Gymnasium Stützpfeiler des deutschen Bildungssystems. “Die Bundesländer, die auf das Gymnasium gesetzt haben, schneiden regelmäßig im Vergleich am besten ab”, so Dr. Müller-Vogg. Der CDU riet er, sich wieder vermehrt auf “ihre drei Wurzeln” christlich-sozial, liberal und konservativ rückzubesinnen.

Zur Euro-Krise sagte er, Rufe nach einer Auflösung der Währungsunion seien illusorisch. “Ich habe schon Leute aus 17 Eiern ein Omelett machen sehen, aber noch keinen einzigen, der aus einem Omelett wieder 17 Eier gemacht hat”, so Dr. Müller-Vogg.

Er mahnte im weiteren Verlauf eine Rückbesinnung auf die Wertegesellschaft an, die Grundlage für eine zukunftsfähige Gesellschaft sei. Auswüchse wie die Gier der Banker müssten eingedämmt werden, sonst gefährdeten sie den Zusammenhalt der Gesellschaft. Probleme dürften nicht im Namen der “Political Correctness” totgeschwiegen werden, denn sie würden nicht verschwinden, nur weil man diese nicht anspreche. Die Sarrazin-Debatte sei eine Folge dieses zu langen Totschweigens eines Problemfelds in der veröffentlichten Meinung. „

Aus: „Badische Neuste Nachrichten“ vom 15. Januar 2011



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