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24. Juli 2011

Der englische Skandal – Macht, Moral und Machenschaften der Boulevard-Blätter

Manipulieren, abhören, intrigieren - Großbritannien erlebt sein Watergate an der Themse. Was auf der Insel als Skandal des Boulevard-Blatts "News of the World" begann, entwickelt sich zum weltweit größten Medienskandal der Nachkriegszeit. Geknackte Handy-Mailboxen sollen ebenso an der Tagesordnung gewesen sein wie bestochene Polizisten. Die Gunst der jeweils Regierenden soll sich Medienmogul Rupert Murdoch durch ein System aus Belohnung und Bestrafung gesichert haben.
Wieder einmal steht der Boulevard-Journalismus am Pranger. Viele stellen sich die Frage, ob man viel zu lange zugeschaut hat, wenn Medien in ihrer Gier nach Geschichten keine Rücksicht auf Gefühle von Menschen nahmen und Gesetze missachteten.

Das Vertrauen in die Arbeit von Journalisten dürfte jedenfalls durch die Vorkommnisse in Großbritannien beschädigt sein. Eine Branche, die sich selbst als vierte Gewalt im Staate betrachtet, hat zugeschaut, wie einer der ihren über die Stränge von Anstand und Gesetz schlug – und das über Jahre.

Was ist anders beim deutschen Boulevard? Müssen wir befürchten, dass auch hier Grenzen überschritten werden?

Der englische Skandal – Macht, Moral und Machenschaften der Boulevardblätter – darüber diskutiert ARD Programmdirektor Volker Herres im ARD-Presseclub am Sonntag mit folgenden Gästen:

Gisela Friedrichsen, Der Spiegel
Hans-Ulrich Jörges, Stern
Hugo Müller-Vogg, Publizist
Gina Thomas, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Redaktion: Ellis Fröder

Sendezeit: Sonntag, 24.07.2011, 12.03 - 12.45 Uhr, Das Erste



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